Eine der wichtigsten Aufgaben dieses Geschäftsfeldes ist, die mittel- und langfristig erwartete arbeitsmarktpolitische Entwicklung vorherzusehen und frühzeitig Lösungsvorschläge für die Probleme der Zukunft zu entwickeln.
Besondere Bedeutung wird den Auswirkungen der demografischen Entwicklung beigemessen. Neben der Vermittlung von gering- und nicht qualifizierten sowie älteren Arbeitslosen wird die Versorgung der Wirtschaft mit geeignetem Fachpersonal in den Mittelpunkt der Betrachtung rücken. Bezüglich der aufgrund von Geburtenrückgang fehlenden und durch Zuwanderung kompensierten Arbeitskräfte werden neue Konzepte zur gesellschaftlichen und beruflichen Integration von Ausländern und Aussiedlern notwendig werden. Bestehende Kontakte zum Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) müssen daher ausgebaut und andere Netzwerke aufgebaut werden. Eine deutlich verbesserte Zusammenarbeit mit den niedersächsischen Hochschulen wird angestrebt. Auch zukünftig müssen zeitnah und mit engem Bezug zur Wirtschaft Antworten auf politische Schlagworte wie „Kombilohn-Modelle“ oder„Dritter Arbeitsmarkt“ gefunden und umgesetzt werden.
Kooperation von Land, Bund und Europa
Bereits seit 13 Jahren führt das BNW Projekte durch, die aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert werden. In zwei ESF-Kompetenzzentren in Braunschweig und Oldenburg wurde das im Unternehmen vorhandene Know-How gebündelt, um alle Anforderungen nationaler und internationaler Kostenträger effizient und zeitnah erfüllen zu können.
Allein 2006 wurden mehr als 20 Projekte mit EU-Mitteln konzipiert und erfolgreich durchgeführt. Unter Maßnahmenbezeichnungen wie „Joblotse“, „Coaching@BNW“ oder „Job-Wegweiser“ konnten die Finanzmittel der Europäischen Union sinnvoll und erfolgreich verwendet werden. Vielen Arbeitslosen konnten neue Perspektiven für neue berufliche Perspektive eröffnet werden.
Vermehrt gewinnen Bundes- und Landeseinrichtungen als Auftraggeber an Bedeutung. Für aktuelle und besonders evidente Probleme werden Sonderprogramme und zielgruppenspezifische Initiativen aufgelegt. Hierzu gehörten 2006 unter anderem die „Kompetenzagenturen“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die „Pro-Aktiv- Centren PACE“ des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit.
Internationale und nationale Programme
Ulrich Folger
Tel.0441 21906-26
Fax.0441 21906-30
Torben Böhle
Tel.0441 21906-20
Fax.0441 21906-30
Dörte Schneider
Tel.0441 21906-21
Fax.0441 21906-30
EU Produktentwicklung & Kompetenzzentrum (EPK) Nord
in Oldenburg
Monika Brinkmann
Tel.0441 21906-13
Fax.0441 21906-30
Britta Campen
Tel.0441 21906-15
Fax.0441 21906-30
Bianca Depken
Tel.0441 21906-39
Fax.0441 21906-30
Andreas Rüdebusch
Tel.0441 21906-22
Fax.0441 21906-30
EU Produktentwicklung & Kompetenzzentrum (EPK) Süd
in Braunschweig
Andrea Seal
Tel.0531 28116-20
Fax.0531 28116-60
Ulrike Giere
Tel.0531 28116-46
Fax.0531 28116-60
Claudia Preußner
Tel.0531 28116-13
Fax.0531 28116-60